03.03.2017 / Ausland / Seite 8

»Der KSV stellt in erster Linie soziale Anträge«

In Österreichs Studentenparlament gerät die Lage der Studis aus dem Blick. Kommunisten wollen gegensteuern. Gespräch mit Sonja Beier

Johannes Supe

An Österreichs Universitäten wird im Mai wieder gewählt: Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft, ÖH, muss neu besetzt werden. Seit 2015 sitzen Sie als Kommunistin in dem Studiparlament, können also Auskunft darüber erteilen, welche Politik dort betrieben wird. Erklären Sie aber zunächst bitte, um was für ein Gremium es sich handelt.

Die ÖH – in meinem Fall die Bundes-ÖH – entspricht in etwa einem Parlament der Studierenden. Hier sind etliche Fraktionen vertreten, darunter wirtschaftsliberale und konservative. Ein Mandat hat auch der KSV, also der Kommunistische StudentInnenverband. Alle zwei Monate kommt man zu einer Sitzung zusammen, jeweils an einer anderen Universität. Von der ÖH muss man die sogenannten Referate unterscheiden, die ausführende Organe sind. In ihnen dominiert eine – ich sage das bewusst in Anführungszeichen – »linke« Koalition, in der Grüne und Sozialdemokraten sind, an denen aber auch Fachschaftslisten teilnehmen.

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