25.07.2002 / Inland

PDS verteidigt Fondsanleger

Verhandlungen mit US-Konzern »Lone Star« über die Verscherbelung der Bankgesellschaft Berlin

Till Meyer

Wird die Berliner Bankgesellschaft an die US-amerikanische Bank »Lone Star« verkauft oder wie Insider behaupten »billig verscherbelt?« Daß es gegenwärtig Verkaufsverhandlungen mit einem US-Konzern gibt, wurde jetzt vom Vorstandsvorsitzenden der BGB, Hans-Jörg Vetter, bestätigt. Keine Angaben wollte der Bankenboß zum Stand der Verhandlungen und zu den Verkaufskonditionen machen.

Auch seitens des SPD-PDS-Senats will man sich zur Zeit dazu nicht äußern. »Wir wollen die Verhandlungen nicht gefährden«, heißt es dazu aus dem Senat, der mit den SPD-Senatoren Peter Strieder und Thilo Sarazzin im Aufsichtsrat der Bank vertreten ist. Innerhalb der Koalition gelten die Verhandlungen mit »Lone Star« als »geheime Kommandosache«. Schließlich geht es auch um das Verscherbeln von Tafelsilber. Nach Informationen von Insidern hat der US-Konzern vor allem Interesse an den lukrativen Teilen der BGB: der Berliner Sparkasse und der Weberbank. Keinen Kommentar ...

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