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02.03.2017 / Inland / Seite 8

»Es liegen noch lange Verhandlungen vor uns«

Inselgalerie: Künstlerinnenverein wehrt sich gegen Verdrängung aus Berlin-Mitte. Von Politik keine Zusagen. Gespräch mit Kathrin Schrader

Claudia Wrobel

Die Inselgalerie, man kann sagen eine Institution in der Ostberliner Kulturlandschaft, muss ihre Räume im Bezirk Mitte verlassen. Bevor wir darüber reden, wie es jetzt doch recht kurzfristig dazu kam, stellen Sie bitte das Projekt kurz vor.

Die Galerie gibt es seit 25 Jahren. Ilse-Maria Dorfstecher hat mit einer Handvoll DDR-Künstlerinnen den Xanthippe e. V. gegründet. Die Galerie ist die Plattform des Vereins. Die Idee war: Wir Ost-Künstlerinnen müssen was für uns tun, müssen uns selbst Ausstellungsmöglichkeiten schaffen, uns vernetzen etc. Mittlerweile ist es ein Ost-West-Verein geworden, weil sehr schnell klar wurde, dass es den Künstlerinnen im Westen da nicht viel anders ging.

Sie müssen nun recht schnell Ihre Räume verlassen. Wie kam es dazu?

Wir haben Ende Januar die Kündigung zu Ende Februar bekommen, aus Kulanz dürfen wir nun bis Mitte März bleiben. Da wir – mittlerweile seit 18 Jahren – einen Zwischennutzungsmietvertrag hatten, betrug die Kündigung...

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