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28.02.2017 / Titel / Seite 1

Erfolgsgeschichte Armut

In den Städten nimmt die Not zu, denn die Löhne halten nicht mit den Preisen Schritt. Schuld daran ist die »Agenda 2010«, für die die Bundeskanzlerin schwärmt

Johannes Supe

In der Bundesrepublik wird wieder über Soziales gesprochen. Darüber, dass es mit etwas weniger Hartz-Drängerei auch gehe; dass unbefristete Arbeitsverträge für die Beschäftigten doch besser seien als solche auf Zeit. Mit entsprechenden Vorschlägen zu Klein- und Kleinständerungen an der »Agenda 2010« sorgt derzeit der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für Furore. Reichlich spät ist Schulz dran. Denn in deutschen Städten, mittlerweile auch solchen im Westen der Republik, grassiert die Armut. Das geht aus einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde.

Gerade in den Städten der Bundesrepublik häufen sich demnach die Fälle von Armut. In Bremerhaven verzeichnen die Ökonomen gar eine Armutsgefährdungsquote von 28,5 Prozent. Nur wenig besser sieht es im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen aus: Hier treffe die Diagnose auf 28,4 Prozent der Bevölkerung zu. Auch in München trieben hohe Preise die Menschen ...

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