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25.02.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Das Geld für die Söldner

Was für Zeiten! Vielleicht erlebe ich es noch, dass die Supergehälter für alle möglichen Leute ein wenig eingeschränkt werden. Das ist der neue Mut eines Martin Schulz

Lucas Zeise

Was für Zeiten! Vielleicht erlebe ich es noch, dass die Supergehälter für alle möglichen Leute ein wenig eingeschränkt werden. Das ist der neue Mut eines Martin Schulz. Der hat sich ja im Kreis seiner Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD auf einer Konferenz in Bielefeld (!) so weit vorgewagt, dass er Fehler bei der von SPD-Genossen durchgezogenen »Agenda 2010« zugegeben hat. Das ist kühn. Noch kühner war es anzudeuten, an welcher Stelle er, der künftige Kanzler der Republik, vielleicht ein paar vorsichtige Korrekturen an Schröders geliebter Agenda anzubringen gedachte: Vielleicht ein klein wenig länger Arbeitslosengeld I, vielleicht ein klein wenig mäßiger beim Rentenabbau und vielleicht ein ganz klein wenig Mäßigung bei der willkürlichen Befristung von Arbeitsverträgen.

Typisch für die Linke, dass sie sofort maulte: Wenn er, Schulz, die Vorschläge ernst nehme, könne er ja sofort entsprechende Gesetzentwürfe einbringen. Die Linke, vielleic...

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