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24.02.2017 / Feminismus / Seite 15

Entwicklungsland BRD

OECD moniert nach wie vor geringe Erwerbsbeteiligung von Frauen im internationalen Vergleich. Bessere Bedingungen für »Partnerschaftlichkeit« gefordert

Jana Frielinghaus

Man formuliert es freundlich, doch der Befund ist nach wie vor desaströs für Frauen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am Montag eine Studie mit dem Titel »Dare to Share. Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf« veröffentlicht. Danach ist in keinem anderen der 21 untersuchten Länder (20 europäische und die USA) der Beitrag von Müttern zum Haushaltseinkommen so gering wie in der Bundesrepublik. Wesentliche Ursache: Der Anteil derer, die in Teilzeit arbeiten, ist besonders hoch.

Zwar habe Deutschland »große Fortschritte« bei der Schaffung von Rahmenbedingungen gemacht, die Eltern eine »partnerschaftliche Aufgabenteilung« ermöglichen, bescheinigen die Autoren der Politik. Doch die Daten sprechen für sich – und dafür, dass an den eigentlich wichtigen Stellschrauben nicht gedreht wird. Da ist zum Beispiel das Gefälle bei den Arbeitsentgelten. In Dänemark, Spitzenreiter im Vergleich, verdienen ...

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