18.02.2017 / Ausland / Seite 7

Nicht kleinzukriegen

Brasiliens früherer Präsident Lula wäre nach Umfragen aussichtsreichster Kandidat für Wahlen 2018

Peter Steiniger

Das seit langem auf ihn gerichtete Trommelfeuer von Medien und Justiz zeigt weiter nicht die bezweckte Wirkung: Luiz Inácio Lula da Silva, Brasiliens Präsident der Jahre 2003 bis 2011, bleibt der populärste Politiker des Landes. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CNT/MDA wäre der Mann von der Arbeiterpartei (PT) bei Präsidentschaftswahlen, wie sie 2018 regulär wieder anstehen, hoher Favorit auf das höchste Staatsamt. Der Einzug in die Stichwahl wäre Lula demnach sicher, mehr als 30 Prozent der Befragten würden für ihn an die elektronische Wahlurne treten. Die 2014 im ersten Wahlgang auf der Strecke gebliebene Evangelikale Marina Silva, wie auch Geraldo Alckmin oder Aécio Neves als potentieller Kandidat der konservativen PSDB und damit des rechten Lagers, folgen mit großem Abstand.

Ins Bild gehört auch, dass jeder zehnte leer oder ungültig wählen würde und eine deutliche Mehrheit noch keine Präferenz hat. Den Aufschwung der faschi...

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