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16.02.2017 / Ausland / Seite 7

Rache und Rohstoffe

In der Demokratischen Republik Kongo hält der Konflikt zwischen Milizen und Staatsmacht weiter an

Christian Selz, Kapstadt

Bei Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo sollen mindestens 101 Menschen getötet worden sein. Das berichtete das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCR) am Dienstag unter Verweis auf nicht verifizierte Angaben nicht genannter Quellen vor Ort. Bei den Gefechten zwischen Rebellen und Regierungstruppen in der Provinz Kasaï-Central seien demnach zwischen Donnerstag vergangener Woche und Montag auch 39 Frauen getötet worden. Der Gouverneur der im Südwesten des zentralafrikanischen Landes gelegenen Provinz, Alex Kande, bestätigte die Kämpfe, dementierte aber die Opferzahl. »Es hat Tote unter Zivilisten und Milizen-Kämpfern gegeben, aber es waren wesentlich weniger als hundert«, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Regierungssprecher Lambert Mende kritisierte den UNHCR-Bericht als »voreilig und unpassend«.

Ausgegangen waren die Kampfhandlungen den Vereinten Nationen zufolge von Mitgliedern der Kamuina-Nsapu-Miliz, die ihr...

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