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10.02.2017 / Sport / Seite 16

Geld und Hohn

Tradition zählt nicht: Die Gemeinsamkeiten von RB Leipzig und Hamburger SV

Rouven Ahl

Am Samstag stehen sich in der Bundesliga mit RB Leipzig und dem Hamburger SV zwei Vereine gegenüber, deren Erfolgskurven in den letzten Jahren nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können. Während Leipzigs Leistungspfeil nur nach oben zeigte, ging es für den HSV stetig bergab. Beide Vereine werden dabei von zwei erratischen Geldgebern unterstützt: Auf seiten der Leipziger steht der österreichische Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz, auf der der Hamburger der Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne.

Für viele Fans und auch Verantwortliche anderer Vereine kommt die Existenz von RB Leipzig einem Sündenfall im deutschen Profifußball gleich. Fest steht: RB fungiert als reines Marketingobjekt für Mateschitz und sein Unternehmen Red Bull; mit einem Sportverein im klassischen Sinne hat dieses Konstrukt nichts zu tun. Potentielle Interessenten werden durch hohe Mitgliedsbeiträge abgeschreckt, so dass der Verein quasi nur aus Unternehmensmitarbeitern besteht.

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