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09.02.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Erleichtern und bestrafen

IWF fordert für Athen Schuldenschnitt und Haushaltsdisziplin

Simon Zeise

Der für Europa zuständige Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) Poul Thomsen trat am Dienstag nach. »Griechenland muss einige ziemlich schwierige Entscheidungen treffen, um seinen Haushalt deutlich wachstumsfreundlicher zu machen«, sagte Thomsen in Washington.

Am Montag abend hatte das IWF-Direktorium getagt, um über eine mögliche finanzielle Beteiligung am dritten Kreditpaket für Athen zu beraten. An dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Programm sind bisher nur die Institutionen der Europäischen Union, die Europäische Zentralbank (EZB), die Europäische Kommission sowie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) beteiligt. In der vergangenen Woche hatte der IWF noch erklärt, Griechenland könne nicht aus eigener Kraft zu Wirtschaftswachstum gelangen. Die Schuldenlast sei »unhaltbar«, hatte es aus Washington geheißen. Ursprünglich wollte sich der IWF bis Ende 2016 entscheiden, ob er das Kreditpaket mitfinanzieren will, doch ist die Überwachung...

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