09.02.2017 / Ausland / Seite 6

Schwieriger Weg zum Frieden

Die kolumbianische Guerilla ELN führt wieder Gespräche mit der Regierung. Sie setzt auf die Beteiligung sozialer Basisbewegungen

Jan Schwab

Seit vergangenem Dienstag befindet sich die marxistische Guerilla »Nationale Befreiungsarmee« (ELN) erneut in Verhandlungen mit der kolumbianischen Regierung um Präsident Juan Manuel Santos. Die Gespräche werden in den kommenden Monaten in der Hacienda Cashapamba außerhalb der ecuadorianischen Hauptstadt Quito stattfinden und von den Garantiemächten Norwegen, Chile, Venezuela, Kuba und Ecuador begleitet werden.

Vorangegangen waren geheime Vorverhandlungen, die unter anderem zur Freilassung des von der ELN gefangengehaltenen Exabgeordneten Odín Sánchez sowie von vier Mitgliedern der Guerilla führten. Die kolumbianische Regierung hatte vergangenes Jahr bereits zweimal die Eröffnung öffentlicher Verhandlungen abgesagt und dies mit der Entführungspraxis der ELN begründet. Mitte Januar gelang schließlich der Durchbruch. Die Agenda der Friedensgespräche wird sich dabei im wesentlichen an den im März vergangenen Jahres vereinbarten sechs Themenblöcken orientieren...

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