Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Montag, 16. September 2019, Nr. 215
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
09.02.2017 / Ausland / Seite 6

Schwieriger Weg zum Frieden

Die kolumbianische Guerilla ELN führt wieder Gespräche mit der Regierung. Sie setzt auf die Beteiligung sozialer Basisbewegungen

Jan Schwab

Seit vergangenem Dienstag befindet sich die marxistische Guerilla »Nationale Befreiungsarmee« (ELN) erneut in Verhandlungen mit der kolumbianischen Regierung um Präsident Juan Manuel Santos. Die Gespräche werden in den kommenden Monaten in der Hacienda Cashapamba außerhalb der ecuadorianischen Hauptstadt Quito stattfinden und von den Garantiemächten Norwegen, Chile, Venezuela, Kuba und Ecuador begleitet werden.

Vorangegangen waren geheime Vorverhandlungen, die unter anderem zur Freilassung des von der ELN gefangengehaltenen Exabgeordneten Odín Sánchez sowie von vier Mitgliedern der Guerilla führten. Die kolumbianische Regierung hatte vergangenes Jahr bereits zweimal die Eröffnung öffentlicher Verhandlungen abgesagt und dies mit der Entführungspraxis der ELN begründet. Mitte Januar gelang schließlich der Durchbruch. Die Agenda der Friedensgespräche wird sich dabei im wesentlichen an den im März vergangenen Jahres vereinbarten sechs Themenblöcken orientieren...

Artikel-Länge: 3828 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €