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09.02.2017 / Inland / Seite 5

Einen oder zwei Bahnchefs?

Deutsche Bahn AG: Auch zehn Tage nach Abgang von Rüdiger Grube Nachfolgefrage ungeklärt

Katrin Küfer

Wie berichtet war Rüdiger Grube Anfang vergangener Woche nach knapp acht Jahren als Bahnchef mitten in einer Sondersitzung des DB-Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Als Grund wurden in Medienberichten Differenzen zwischen Grube und dem Kontrollgremium über die Ausgestaltung einer Verlängerung seines Anstellungsvertrags genannt. Kritische Beobachter mutmaßen, dass auch zunehmend ausufernde Kostensteigerungen beim heftig kritisierten Tunnelprojekt »Stuttgart 21« für den Rücktritt ausschlaggebend sein könnten. Das Projekt soll dem Vernehmen nach bei der nächsten Aufsichtsratssitzung Ende März erneut auf der Tagesordnung stehen.

»Vieles hat Herr Grube in seiner Zeit vorangebracht, vieles ist sogar noch schlechter geworden«, erklärte Alexander Kirchner, Vizechef des DB-Aufsichtsrats und Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vergangene Woche im Interview mit Spiegel online. So sei im Güterverkehr der Marktanteil der DB unte...

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