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09.02.2017 / Inland / Seite 5

Kritik an »Salto rückwärts«

Europäische Bürgerinitiative gegen Wiederzulassung von Glyphosat beginnt, Unterschriften zu sammeln. Sie wirft Behörden vor, Risiken nicht ernst zu nehmen

Claudia Wrobel

Der Kampf gegen das Pflanzengift Glyphosat geht in die nächste Runde: Am Mittwoch gaben Nichtregierungsorganisationen aus mehreren Ländern den Startschuss für eine Europäische Bürgerinitiative gegen das Pestizid, das von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als »wahrscheinlich krebserregend beim Menschen« eingestuft wird. Dafür sammeln sie innerhalb von zwölf Monaten mindestens eine Million Unterschriften; in der BRD muss ein Quorum von 75.000 Unterstützern erreicht werden, in sechs anderen europäischen Ländern gelten ebenfalls Mindestteilnehmerzahlen. Hierzulande versuchen unter anderem Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Pestizidaktionsnetzwerk (PAN Germany) und das Umweltinstitut München die Vorgaben zu erfüllen.

Um auf die Gefahren des Pflanzengifts hinzuweisen, erläuterte am Mittwoch in Berlin der Toxikologe Peter Clausing, dass die krebserregende Wirkung des Stoffes m...

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