08.02.2017 / Antifa / Seite 15

Späte Rechtsprechung

Lesung gegen das Vergessen in Hamburg: Fritz Bauer, die Auschwitz-Prozesse und der Durchbruch 47 Jahre später

Martin Dolzer

Unter dem Motto »Gegen das Vergessen. Fritz Bauer und die Auschwitz-Prozesse« stand am Sonntag eine Veranstaltung im Hamburger Theater »Polittbüro«. Zu der Lesung mit Podiumsgespräch über einen ungewöhnlichen Juristen hatte das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V. in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und deren Freundeskreis eingeladen. Anlass war der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945.

Da die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano wegen Überanstrengung nicht teilnehmen konnte, wurde zunächst ein Grußwort der Musikerin, Zeitzeugin und Aktivistin verlesen: »Es ist unvorstellbar, dass wir mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Faschismus wieder so viele Opfer beklagen müssen. Opfer der Barbarei, der menschenverachtenden Ideologie durch Terror, Faschismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausländerhass. Nie wieder sollte die Menschheit durch K...

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