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08.02.2017 / Inland / Seite 8

»Zunächst gibt es Irritation, dann Nachfragen«

Mit Theaterinszenierungen gegen Abschiebungen protestieren. Eine Gruppe in Hamburg probiert es aus. Gespräch mit Anne Siepe

Gitta Düperthal

Unter dem Motto »Berufsgruppen der internationalen Mobilität treten in Aktion« wollen Sie am kommenden Sonntag gegen Abschiebungen am Hamburger Flughafen protestieren. Warum dort?

Flughäfen sind zu zentralen Orten der Abschiebung geworden. Solche Zwangsmaßnahmen sind aus unserer Sicht einer der schärfsten Ausdrücke rassistischer Politik. Wir, die Glasmoorgruppe als Teil des Flüchtlingsrats Hamburg und des Bündnisses »Recht auf Stadt – Never mind the papers«, protestieren deshalb dagegen, dass die von SPD und Bündnis 90/Die Grünen regierte Stadt Hamburg im November 2016 auf dem Flughafengelände einen sogenannten Abschiebegewahrsam mit insgesamt 20 Plätzen zur Unterbringung eröffnet hat. In diesem »Gewahrsam« werden Menschen vor der Abschiebung bis zu vier Tage eingesperrt, damit sie sich der polizeilichen Maßnahme nicht entziehen können. Er ist bundesweit der erste dieser Art direkt am Flughafen. Dorthin werden auch Menschen gebracht, die schon lange in Deu...

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