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03.02.2017 / Ausland / Seite 6

Muskelspiel in der Ägäis

Weil Griechenland Soldaten nicht ausliefern will, provoziert türkische Regierung einen Inselstreit. Kriegsgerät aufgefahren

Nick Brauns

Die türkische Regierung hat mit Griechenland einen Streit um zwei unbewohnte Inseln in der Ägäis vom Zaun gebrochen. Auslöser dafür ist die Weigerung der griechischen Justiz, acht türkische Soldaten an die Türkei auszuliefern. Diese waren nach dem gescheiterten Putsch im Juli letzten Jahres mit ihrem Hubschrauber nach Griechenland geflohen und hatten dort Asyl beantragt. Die zwei Majore, vier Hauptleute und zwei Unteroffiziere behaupten, Piloten von Such- und Rettungshubschraubern gewesen zu sein und mit dem Putsch nichts zu tun gehabt zu haben. Der Areopag, das oberste Gericht Griechenlands, hatte den türkischen Auslieferungsantrag vergangene Woche zurückgewiesen, mit der Begründung, dass nicht auszuschließen sei, dass die Männer in der Türkei ein unfaires Verfahren erwarte. Mit einer Entscheidung der Asylrichter wird nach Angaben des staatlichen griechischen Rundfunksenders ERT im April gerechnet. Bis dahin müssten die Soldaten aus Sicherheitsgründen in...

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