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02.02.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Smog oder Strahlen?

Warschau stoppt Atomprogramm. Statt dessen soll Absatz heimischer Kohle gesichert werden

Reinhard Lauterbach, Poznan

Ungefähr 80 Kilometer nordwestlich von Gdansk rostet nahe der Ortschaft Zarnowiec bis heute eine Investitionsruine aus den 1980er Jahren vor sich hin. Dort sollte damals das erste polnische Atomkraftwerk entstehen. Doch nach dem Unglück von Tschernobyl wurden die Pläne Hals über Kopf gestoppt. Das Projekt war in der polnischen Gesellschaft politisch nicht mehr durchsetzbar, zumal es auf sowjetischer Technologie beruhte. Dass es zu teuer für die damaligen Möglichkeiten Polens war, kam hinzu.

Vor ungefähr zehn Jahren hat die polnische Politik das Thema Atomenergie wieder aufs Tapet gebracht. Eine Betreibergesellschaft namens PJE1 wurde gegründet, die zwei andere Standorte an der polnischen Ostseeküste ins Visier nahm, ohne sich freilich in den bisher acht Jahren ihrer Tätigkeit für einen zu entscheiden. Darüber hat sie nach Darstellung des Fernsehsenders TVN24 in der Zwischenzeit rund 200 Millionen Zloty (knapp 50 Millionen Euro) Steuergeld verbrannt, einsch...

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