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02.02.2017 / Inland / Seite 4

Neonazis machen mobil

Mehrere extrem rechte Bündnisse wollen rund um den Jahrestag der Bombardierung Dresdens in der Stadt aufmarschieren

Markus Bernhardt

In diesem Jahr wollen Neofaschisten den 13. Februar in Dresden erneut für ihre Propaganda missbrauchen. An diesem Tag vor 72 Jahren wurde die Elbmetropole bombardiert. Schon seit Jahren versuchen die extremen Rechten im Rahmen sogenannter Trauermärsche die Angriffe der Anti-Hitler-Koalition zu einem gegen die deutsche Zivilbevölkerung gerichteten »Bombenholocaust« umzulügen. Während anlässlich des 13. Februars in Dresden über Jahre hinweg der größte Neonaziaufmarsch europaweit stattfand, gelang es dem Bündnis »Dresden nazifrei« 2010 das erste Mal, diesen durch Massenblockaden zu verhindern. Auch in den Folgejahren konnten Neonazis aufgrund der Blockadeaktionen von Tausenden Antifaschisten nicht mehr ungestört in der sächsischen Landeshauptstadt aufmarschieren.

In diesem Jahr wollen die extremen Rechten offenbar bereits am 11. Februar in Dresden durch die Straßen ziehen. So hat die »Volkstreue Bürgerrechtsbewegung« um den aus der Nähe von Fürth stammend...

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