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01.02.2017 / Inland / Seite 4

Bald Urteil gegen Zschäpe möglich

NSU-Prozess: Wohl ausreichend Belege für Mittäterschaft

Claudia Wangerin

Falls Beate Zschäpe sich nicht doch noch entschließt, in freier Rede umfassend auszusagen, ist im Münchner NSU-Prozess gegen sie und vier Mitangeklagte nicht mehr viel Neues zu erwarten. Diese Woche waren nicht einmal Zeugen geladen, zwei von drei Verhandlungsterminen wurden gestrichen – am Dienstag wurde jedoch ein Vermerk des Bundeskriminalamts (BKA) verlesen, der nach Einschätzung von Nebenklageanwalt Yavuz Narin »für das Urteil gebraucht wird«. Die Ermittler hatten in den Hinterlassenschaften des »Nationalsozialistischen Untergrunds« die Adressen von 233 jüdischen Einrichtungen gefunden – darunter auch die Synagoge an der Rykestraße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Das BKA hatte die Liste auf Wunsch des Gerichts nachermittelt. Anlass dafür war die Aussage eines ehemaligen Berliner Wachpolizisten im Oktober 2016. Er hatte beric...

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