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24.01.2017 / Sport / Seite 16

Ach du meine Nase!

Zwei Favoriten weniger: Die Achtelfinals der Handball-WM

Ben Mendelson, Paris

An der Abwehr lag es nicht. Der deutsche Torhüter Andreas Wolff hielt am Sonntag jeden zweiten Ball, der im WM-Achtelfinale gegen Katar auf sein Tor kam. Die Verteidiger konnten zehn Torwürfe blockieren. Und trotzdem schied die DHB-Auswahl wie bei der WM zuvor gegen Katar aus. Während und nach der Partie wurde heftig über die Schiedsrichter gemeckert. Wolff meinte angesichts zahlreicher Fehler seiner Mannschaft, diese sei mit den Gedanken womöglich schon beim nächsten Spiel gewesen.

In der 45. Minute hatten die Deutschen schon elfmal im Angriff den Ball verloren. Sie führten 17:13, wirkten im Angriff aber ängstlich und zeigten Nerven. Als Kreisläufer Patrick Wiencek zehn Minuten vor Schluss die rote Karte sah, tobte Bundestrainer Dagur Sigurdsson an der Seitenlinie. Doch so fragwürdig einige Entscheidungen der Unparteiischen gerade in der Schlussphase waren – Katar bekam fünf Siebenmeter-Strafwürfe zugesprochen, die DHB-Auswahl keinen –, die Europameister ...

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