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18.01.2017 / Inland / Seite 5

Es gibt was zu verteilen

Im Wahljahr ist Eskalation des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder ­unwahrscheinlich. Ab heute wird verhandelt

Daniel Behruzi

Sechs Prozent mehr Geld – »im Gesamtvolumen«. Das wollen ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Industriegewerkschaft Bauen–Agar–Umwelt (IG BAU) und der Deutsche Beamtenbund (DBB) bei den heute beginnenden Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten der Länder durchsetzen – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaften verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, hält die Forderungen dennoch für »weit überzogen und nicht akzeptabel«, wie er schon Mitte Dezember erklärt hatte.

Teil der Erhöhung soll nach den Vorstellungen der Gewerkschaften eine »soziale Komponente« sein. Üblicherweise werden solche Forderungen mit der Nennung eines konkreten Euro-Betrags bekräftigt. Doch wie hoch der sogenannte Sockelbetrag dieses Mal ausfallen soll, lassen ver.di und Co. offen. Hintergrund ist...

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