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14.01.2017 / Inland / Seite 4

Gesponserter Haushalt

Bundesbank: BRD-Staat erzielt Zinskostenvorteile von 240 Milliarden Euro seit Krisenausbruch

Dieter Schubert

Besser als die »schwarze Null«? Am Donnerstag hatte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einen Überschuss im Bundeshaushalt 2016 von gut sechs Milliarden Euro verkündet. Doch beim genaueren Hinschauen scheint diese vermeintlich positive Nachricht in erster Linie der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geschuldet. Dieser Effekt wirkt auch auf die Etats der Länder, Kommunen und Sozialversicherungen: Seit Krisenausbruch 2008 konnten deshalb 240 Milliarden Euro Zinskosten »eingespart« werden, berichtete am Freitag das Handelsblatt unter Berufung auf Berechnungen der Deutschen Bundesbank. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich demnach diese Vorteile für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vergleich zur Zeit vor der Finanzkrise auf 47 Milliarden Euro.

Die Bundesbank hat zwar einfach nur das Zinsniveau aus dem Jahr 2007 mit dem jeweiligen Niveau in den Jahren danach verglichen. Doch schon das ergibt interessante Resultat...

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