14.01.2017 / Ausland / Seite 2

Protest aus Beijing

China reagiert verärgert auf verbale Ausfälle des neuen US-Außenministers

Der designierte US-Außenminister Rex Tillerson hat mit verbalen Provokationen gegen China wütende Proteste der Volksrepublik ausgelöst. Bei seiner Anhörung im US-Senat hatte er Beijing aufgefordert, den Bau künstlicher Inseln im Südchinesischen Meer einzustellen. Das Vorgehen Chinas sei vergleichbar mit der »Annexion« der Halbinsel Krim durch Russland, sagte Tillerson. »Wir werden China ein klares Signal senden müssen«, drohte er. China eigne sich Gebiete an, die ihm »nicht rechtmäßig« gehörten. Sowohl die Aufschüttung künstlicher Inseln als auch die Ausrufung einer Luftverteidigungszone über der von Japan beanspruchten Inselgruppe seien »illegale Handlungen«, sagte der langjährige Chef des Ölkonzerns ExxonMobil.

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