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12.01.2017 / Inland / Seite 4

Auf Gewalt angelegt

Zum G-20-Gipfel setzt Hamburgs Bürgermeister Scholz auf Eskalation. Das Bündnis gegen das Treffen debattiert über Protestformen

Kristian Stemmler

Ein Sammelknast in einer früheren Großmarkthalle und eine Art Schnellgericht gleich nebenan – damit rüsten Hamburgs Behörden sich für den G-20-Gipfel am 7. und 8. Juli in der Hansestadt. Offenbar rechnet der »rot-grüne« Senat mit massiven Krawallen und Ingewahrsamnahmen in großer Zahl. »Bürgermeister Olaf Scholz und sein Senat setzen auf Konfrontation«, kommentierte Werner Rätz, der für ATTAC im Bündnis zur Vorbereitung der Großkundgebung gegen den Gipfel am 8. Juli sitzt, die Maßnahmen gegenüber junge Welt. »Es ist unsere Sorge, dass eine eskalierende Strategie gefahren wird, die auf Gewalt hinausläuft.«

Das sieht auch Jan van Aken so, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei aus Hamburg und Anmelder der Demo gegen das Treffen der Regierungschefs der 19 mächtigsten Industrie- und Schwellenländer und Vertreter der EU. »Olaf Scholz scheint es auf Gewalt regelrecht anzulegen«, sagte van Aken gegenüber jW. Mit der Entscheidung, den Gipfel in den Messehallen, ei...

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