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09.01.2017 / Politisches Buch / Seite 15

It’s Stamokap, stupid!

Wirtschaftseliten haben keine gemeinsamen ­grenzübergreifenden Interessen, schreibt Michael Hartmann

Simon Zeise

Wie setzt sich die Herrschaft der Bourgeoisie zusammen? Dieser Frage geht der Eliteforscher Michael Hartmann in seinem Buch »Die globale Wirtschaftselite. Eine Legende« auf den Grund. In einer umfassenden empirischen Analyse widerlegt er die Behauptung, das Bürgertum organisiere sich in einer grenzübergreifenden Klasse der Superreichen. Diese These sei weit verbreitet, sie werde von Managern, Wissenschaftlern, Journalisten, aber auch von antikapitalistischen Bewegungen vertreten.

Der Soziologe Ulrich Beck hat es in einem Aufsatz 2008 so formuliert: Die reichen Eliten praktizierten eine »Polygamie des Ortes«, weil sie über das erforderliche ökonomische und das kulturelle Kapital verfügten, »um den optimalen Kontext für deren Verwertung selbst zu wählen«. Chrystia Freeland, die kanadische Handelsministerin, die das CETA-Handelsabkommen mit der EU ausgehandelt hat, hatte in ihrer Zeit als stellvertretende Herausgeberin der Financial Times 2012 ein Buch mit de...

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