07.01.2017 / Ausland / Seite 6

Terror gegen Damaskus

Dschihadisten torpedieren Wasserversorgung der syrischen Hauptstadt

Karin Leukefeld

Die dschihadistische Nusra-Front und mit ihr verbündete Gruppen haben die Kontrolle über die Quelle Al-Fidschah, die die syrische Hauptstadt Damaskus seit Jahrtausenden mit Wasser versorgt. Mit der Sprengung der Pumpstation und der Verunreinigung des Wassers wollen sie den von der Türkei, Iran und Russland ausgehandelten Waffenstillstand torpedieren. Die Verhandlungen, die für den 23. Januar im kasachischen Astana vorgesehen sind, wollen sie zum Scheitern bringen, weil die Nusra-Front auch unter ihrem neuen Namen »Dschabhat Fatah Al-Scham« dort nicht am Tisch sitzen soll. Syrische Kämpfer, die ihre Waffen niederlegen wollen, sollen zudem wieder in deren Gefolgschaft gezwungen werden.

Das syrische Außenministerium hat die Lage im Barada-Tal am Donnerstag dem UN-Generalsekretär und dem UN-Sicherheitsrat erläutert. Lau...

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