06.01.2017 / Inland / Seite 5

Was tun!

Aktivisten wollen Untätigkeit im Zuge der VW-Abgasmanipulationen nicht mehr hinnehmen. Wolfsburger Konzern soll boykottiert werden

Simon Zeise

Eines hat der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen gezeigt. Der Wolfsburger Konzern kann in Deutschland machen was er will. Weder Bundesregierung noch Verbraucherverbände und Gewerkschaften haben ernsthafte Schritte unternommen, um den weltgrößten Autobauer zu sanktionieren. Das soll anders werden. Der Politikprofessor Peter Grottian und etwa 40 Mitstreiter haben am Donnerstag in Berlin zu einer Boykottkampagne gegen VW aufgerufen.

Ziel ist es, die 2,4 Millionen Fahrer manipulierter Volkswagen in Deutschland zu mobilisieren – »von unten«, denn in Deutschland hätten Verbraucher, anders als in Frankreich und den USA, keine Macht. Vor einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien scheiterte VW am Donnerstag mit dem Versuch, Klagen von Aktionären nach Deutschland zu verlegen. Die Kläger, zu denen vor allem amerikanische Pensionsfonds zählen, wollen einen Ausgleich für Kursverluste durchsetzen, die im Zuge des Skandals entstanden seien. VW hatte argu...

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