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06.01.2017 / Inland / Seite 4

Fatale Privatisierung

Linke will Machenschaften rund um Hamburger Klinikkonzern Asklepios beleuchten. Untersuchungsausschuss und Rekommunalisierung gefordert

Kristian Stemmler

Nach dem Bericht des Magazins Spiegel über die katastrophalen Zustände in Hamburger Krankenhäusern des Klinikkonzerns Asklepios macht die Bürgerschaftsfraktion der Linkspartei Druck. Sie plädiert für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die Umstände der Privatisierung der ehemals kommunalen Krankenhäuser 2004 bis 2007 aufklären soll, und prüft die Möglichkeiten einer Rekommunalisierung der Kliniken. Seine Fraktion erwäge eine Volksinitiative, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Deniz Celik, der taz. Noch im Januar solle es Gespräche mit potentiellen Bündnispartnern geben.

Der Spiegel hatte im Dezember die fatalen Folgen von Krankenhausprivatisierungen am Beispiel der Asklepios-Kliniken aufgezeigt. Um die überhöhten Renditeerwartungen der Konzernleitung zu erfüllen, würden die Abteilungen der Krankenhäuser ständig angetrieben, Kennzahlen zu erfüllen, zu Lasten von Patienten und Personal. Der CDU-Senat habe Asklepios die Ham...

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