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29.12.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Großes Fressen auf See

Schiffahrtskrise beschleunigt Monopolisierung im Containergeschäft. Übernahme von Oetkers Hamburg Süd festigt Spitzenposition von Maersk

Burkhard Ilschner

Auch die Containerschiffahrt – wesentliches Element im Prozess der sogenannten Globalisierung – befolgt die einfache Regel, dass Wettbewerb im Kapitalismus über Konkurrenz und Konzentration zur Monopolbildung führt. Jahrzehntelang hat überdurchschnittliches Wachstum der Branche lebhafte Konkurrenz beschert. Typischerweise schluckte immer mal ein größer werdendes Unternehmen ein kleineres und wurde so noch größer. Seit den 1980er Jahren ging man in der Branche zugleich davon aus, dass die jährliche Steigerungsrate beim Containertransport immer um mehrere Prozentpunkte höher sein müsse als das jeweilige Wirtschaftswachstum.

Dann kam die Krise, und mit ihr entfaltete das Fressen und Gefressenwerden der Wettbewerber eine teilweise verwirrende Dynamik. 2016 gab es gleich mehrere Fusionen – und Pleiten – mit zum Teil globalen Folgen, weitere zeichnen sich ab.

Seit mehr als zehn Jahren bilden drei »Platzhirsche« die stabile Spitze des Rankings der 15 größten Conta...

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