Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.12.2016 / Feminismus / Seite 15

Die Geschichte einer Suffragette

Bei Steidl ist eine überarbeitete Neuauflage der Autobiographie Emmeline Pankhursts erschienen

Melanie Schröder

Emmeline Pankhurst veröffentlichte ihre Memoiren unter dem Titel »My Own Story« bereits 1914. Die 1858 Geborene beschreibt darin ihren Weg von der gemäßigten Frauenrechtlerin zur militanten »Suffragette«, die auch vor Bombenanschlägen nicht zurückschreckte, wobei sie immer betonte, dass dabei Verletzungen von Menschen nicht hingenommen werden dürfen. Der Göttinger Steidl-Verlag hat das Werk jetzt in deutscher Sprache neu herausgebracht. Darin schildert Pankhurst die Vehemenz, mit der männliche Politiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Frauenwahlrecht zu verhindern versuchten. Jahrelang reichten die Suffragetten – der Begriff kommt vom französischen »Suffrage« (»Wahl«) – vergeblich Gesetzesvorlagen dazu ein.

Ab 1911 gingen sie deshalb zu militanten Aktionen über: Fensterscheiben wurden eingeschlagen, Briefkästen angezündet, die heute wie damals bei Politikern beliebten Golfplätze wurden in Brand gesteckt. Und die Regierung schlug zurück: Viele Aktivistin...

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