Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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16.12.2016 / Ausland / Seite 6

An allen Fronten

Jahresrückblick 2016. Heute: Kurdistan. Die türkische Regierung legt kurdische Städte in Trümmer und marschiert in Syrien ein

Peter Schaber

Vor nicht allzu langer Zeit feierten Millionen Menschen im Südosten der Türkei eine historische Deklaration, die Frieden in die umkämpfte Region bringen sollte. Zum kurdischen Neujahrsfest (Newroz) im März 2013 verkündete der inhaftierte Chef der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan: »Endlich beginnt eine neue Ära, nicht die Waffen werden im Vordergrund stehen, sondern die demokratische Politik.«

Etwas mehr als drei Jahre nach der Newroz-Erklärung Öcalans liegen zahlreiche Städte Nordkurdistans (Bakur) in Schutt und Asche. Zerstört auf Geheiß des autoritär herrschenden Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner Regierungspartei AKP, die aus innen- wie außenpolitischem Kalkül Mitte 2015 den sogenannten Friedensprozess mit der PKK abgebrochen und eine Militäroffensive gestartet hat. Sur, die historische Altstadt der Millionenmetropole Diyarbakir (kurdisch: Amed), ist heute weitgehend zerstört; in Städten wie Sirnak (Sirnex), Nusaybin (Nise...

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