14.12.2016 / Ausland / Seite 7

Im wesentlichen Kontinuität

Usbekistans neuer Präsident setzt auf Beziehungen zu Moskau und Peking. Auseinandersetzung mit Tadschikistan setzt sich fort

Reinhard Lauterbach

Der Anfang Dezember gewählte usbekische Präsident Schawkat Mirsijojew wird offensichtlich die Außenpolitik seines verstorbenen Vorgängers, Islam Karimow, fortsetzen. Kurz nach seiner Wahl kündigte Mirsijojew an, seine erste Auslandsreise Anfang 2017 nach Moskau zu unternehmen. In den ersten Dezembertagen wurde mit Russland außerdem ein Abkommen über »militärtechnische Zusammenarbeit« – also Waffenlieferungen – unterzeichnet.

Trotzdem sollte die Annäherung mit Russland in ihrer Tragweite nicht überschätzt werden. Schon Karimow hatte über die Jahre eine Politik der Äquidistanz zu Russland, China und den USA verfolgt, um die drei in Frage kommenden Interessenten an der Region bei der Stange zu halten. Allerdings hatten sich USA und EU durch ihre Kritik an der gewaltsamen Niederschlagung der Unruhen von Andidschan 2005 zeitweise selbst ins Aus befördert. Wie ein usbekischer Politikberater dieser Tage gegenüber der russischen Agentur eadaily sagte, haben die US...

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