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10.12.2016 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Gegen jeden Krieg?

Im Herbst 1916 setzte sich Lenin mit der These auseinander, nur Entwaffnung sei im Imperialismus eine sozialistische Losung (Teil I)

In Holland, Skandinavien, in der Schweiz hört man aus der Mitte der revolutionären Sozialdemokraten, die gegen die Lüge der Sozialchauvinisten von der »Landesverteidigung« in diesem imperialistischen Kriege kämpfen, Stimmen, man solle den alten Punkt des sozialdemokratischen Minimalprogramms: »Miliz» oder »Volksbewaffnung« durch einen neuen ersetzen: »Entwaffnung«. (...)

Das grundlegende Argument besteht darin, die Forderung der Entwaffnung sei der klarste, entschiedenste, konsequenteste Ausdruck des Kampfes gegen jeden Militarismus und gegen jeden Krieg.

In diesem grundlegenden Argument besteht eben der Grundirrtum der Entwaffnungsanhänger. Die Sozialisten können nicht gegen jeden Krieg sein, ohne aufzuhören, Sozialisten zu sein.

Erstens waren die Sozialisten niemals und können niemals Gegner revolutionärer Kriege sein. Die Bourgeoisie der »großen« imperialistischen Mächte ist durch und durch reaktionär geworden, und wir erkennen den Krieg, den diese Bourge...

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