08.12.2016 / Inland / Seite 5

Studentenwerke fordern Sozialpakt

Organisation plädiert für Ausbau der Wohnheim- und Mensakapazitäten sowie BAföG-Automatismus

Ralf Wurzbacher

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat seine Forderung nach Schaffung eines Hochschulsozialpakts erneuert. Anlässlich seiner am Dienstag und Mittwoch in Berlin tagenden Jahresversammlung appellierte DSW-Präsident Dieter Timmermann an die Politik in Bund und Ländern, kräftig in die soziale Infrastruktur der Hochschulen zu investieren. Im Mittelpunkt müssten dabei der Neubau von Wohnheimen sowie Ausbau und Sanierung von Mensen stehen. Ferner sprach sich der Dachverband der bundesweit 58 Studentenwerke für eine »Verstetigung« der Bundesausbildungsförderung (BAföG) aus.

»Die deutsche Hochschul- und Wissenschaftsförderung hat einen blinden Fleck: das Soziale«, betonte Timmermann gestern auf der Jahrespressekonferenz seiner Organisation in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Bei aktuell mehr als 2,8 Millionen Studierenden sei man es diesen schuldig, »dass sie auch eine bezahlbare Unterkunft finden, dass sie auf dem Campus rasch, gut und günst...

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