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07.12.2016 / Inland / Seite 5

PISA: Deutschland auf dem »Hochplateau«?

Verschlechterung in Naturwissenschaften. Herkunft weiter entscheidend für Bildungserfolg

Jana Frielinghaus

Zum Nikolaustag gab es für die deutsche Bildungspolitik Noten, die sich für eines der führenden Industrieländer eher bescheiden ausnehmen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) präsentierte am Dienstag in Berlin die Ergebnisse der PISA-Studie 2015 für die Bundesrepublik. Heino von Meyer, Chef der deutschen OECD-Niederlassung, befand, die von den hiesigen 15jährigen erzielten Resultate seien ganz o.k., aber »kein Grund zum Feiern«. Denn der Bildungserfolg hänge noch immer zu stark von der Herkunft ab. Deutschland habe das »Jammertal des PISA-Schocks verlassen« und befinde sich jetzt »auf dem Hochplateau im oberen Drittel der OECD-Länder«, mit Tendenz zum Leistungsabfall.

Alle drei Jahre werden für das »Programme for International Student Assessment«, das seit 15 Jahren Legionen von Wissenschaftlern ernährt, weltweit Jugendliche getestet und befragt. An der 2015er Erhebung beteiligten sich neben den 35 Mitgliedsstaaten de...

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