Schwarzer Kanal
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07.12.2016 / Inland / Seite 5

Bombardier macht Ernst

Betriebsrat schätzt, dass ein Fünftel der Stellen im Werk Hennigsdorf abgebaut wird. Konzern nennt weiter keine konkreten Zahlen und verunsichert Mitarbeiter

Claudia Wrobel

Jetzt wird der Stellenabbau bei Bombardier konkret: Am Montag nachmittag sagte der Betriebsratsvorsitzende des Werks im brandenburgischen Hennigsdorf, Michael Wobst, dass in der Fabrik 500 Stellen gestrichen werden sollen. Nach einer Betriebsversammlung wandte er sich mit dieser Einschätzung an den RBB. Zwar wurde das Ausmaß des Stellenabbaus von Bombardier bis jetzt nicht bestätigt, aber bereits Ende Oktober hatte der kanadische Flugzeug- und Zugbauer angekündigt, weltweit 7.500 Arbeitsplätze vernichten zu wollen. Da 5.000 davon in der Bahnsparte gestrichen werden sollen, wird Deutschland, wo dieser Konzernteil seinen Hauptsitz hat, besonders stark betroffen sein. Für besonders viel Ärger unter den Beschäftigten sorgte, dass die Werksleitung noch keine Zahlen nannte, aber trotzdem die Unsicherheit gerade vor Weihnachten noch verstärkte.

Damit scheint für die Mitarbeiter endgültig keine Hoffnung zu bestehen, dass der Konzern sich noch auf die zahlreichen V...

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