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06.12.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Utopie und Realpolitik

In Barcelona gerät der Versuch einer alternativen Kommunalpolitik nicht nur durch ­fehlende Mehrheiten an seine Grenzen

Mela Theurer, Barcelona

Die Freude war groß, als nach den Kommunalwahlen im Mai 2015 mit »Barcelona en comú« (Barcelona gemeinsam) eine links-alternative Parteienplattform als stärkste Kraft in das Rathaus der katalanischen Metropole einzog. Die Tatsache, dass auch in anderen Städten Spaniens – wie Madrid und Cádiz – linke Zusammenschlüsse gewonnen hatten, ließ die ­Protagonisten zunächst hoffnungsvoll nach vorne blicken. Andererseits war klar, dass die Bildung einer Minderheitsregierung des Linksbündnisses, das nur über elf von 41 Mandaten im Stadtparlament verfügt, nicht einfach werden würde, und man hart um die Durchsetzung des angestrebten radikalen Wandels kämpfen müsste. Von Anfang an stand den Linken um Bürgermeisterin Ada Colau eine reserviert bis feindlich agierende Presse gegenüber. Der Chef der Stadtpolizei Guardia Urbana, Evelio Vázquez, trat wenige Tage nach der Wahl aus Protest gegen die neue Administration zurück. Eine Lobby aus Politik und Wirtschaft war entschl...

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