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05.12.2016 / Inland / Seite 4

Gegen Krieg, für Gerechtigkeit

Der 23. Kasseler Friedensratschlag befasste sich mit den außenpolitischen Folgen der US-Wahlen und der voranschreitenden EU-Militarisierung

Franziska Lindner

Am 3. und 4. Dezember haben sich rund 400 Menschen zum 23. Friedensratschlag in Kassel getroffen. Das Treffen ist ein zentraler Vernetzungs- , Diskussions- und Weiterbildungsort der deutschen und internationalen Friedensbewegung. In diesem Jahr wurden über 30 Vorträge, Seminare und Arbeitsgruppen zum Thema Krieg und Frieden angeboten.

Wie alljährlich fand eine Reflexion und Bewertung traditioneller und neuer Kriegsschauplätze in Afghanistan und dem Irak, in Libyen, Syrien und der Ukraine statt. Westliche Kriegseinsätze seien Kämpfe um ökonomische Einflussgebiete, um Rohstoffe, Handelswege und geopolitische Kontrolle. Der Krieg sei das aggressivste Gesicht neoliberaler und imperialistischer Politik, die – wie im Falle Syriens – darauf abziele, souveräne Staaten aufzuteilen. Dies betonte insbesondere die jW-Journalistin Karin Leukefeld in ihrem Vortrag in Kassel.

Die EU-Globalstrategie setzt unter Führung der Bundesrepublik und Frankreichs auf militärische Ei...

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