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02.12.2016 / Ausland / Seite 6

»D-Day« für den Frieden

Kolumbiens Parlament ratifiziert Friedensvertrag zwischen Regierung und FARC-Guerilla

André Scheer

Einen Tag nach dem Senat hat auch das Unterhaus des kolumbianischen Parlaments am Mittwoch abend (Ortszeit) den zwischen der Regierung und der FARC-Guerilla ausgehandelten neuen Friedensvertrag ratifiziert. Damit ist der »D-Day« angebrochen. Mit dieser Anspielung auf die Invasion der Alliierten in der Normandie 1944 bezeichnen die Kolumbianer derzeit den Tag nach (spanisch: después) der Ratifizierung des Abkommens. Mit diesem Datum beginnt der Zeitplan zur Umsetzung des Friedensvertrages.

Eigentlich sollte schon am 3. Dezember »D-Day« sein, doch am Tag zuvor wurde der im September von Staatschef Juan Manuel Santos und FARC-Comandante Timoleón Jiménez unterzeichnete Friedensvertrag in einem Referendum durch eine knappe Mehrheit der Teilnehmenden abgelehnt. Es folgten hektische Nachverhandlungen, bei denen eine Reihe von Forderungen der Gegner des Friedensprozesses in eine Neufassung aufgenommen wurden. Trotzdem stellt sich die äußerste Rechte Kolumbiens um ...

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