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29.11.2016 / Inland / Seite 5

Ansturm auf Unis: Rekord und Trauerspiel

So viele Studierende wie nie. Rektoren fordern mehr Geld, Ministerin Wanka schweigt

Ralf Wurzbacher

Johanna Wanka (CDU) hat die Rekordjagd offenbar satt. Die Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom vergangenen Freitag, dass an hiesigen Hochschulen inzwischen mit mehr als 2,8 Millionen so viele Menschen eingeschrieben sind wie noch nie, war der Bundesbildungsministerin keine Stellungnahme wert. In den Vorjahren hatte sie jeweils nach Verkündung des neuesten Rekords durch die Wiesbadener Datensammler noch stets verlauten lassen: Schaut her, wie attraktiv die deutschen Unis sind. Diesmal freut sie sich nicht mal mehr für die Galerie. Eher wird sie sich gedacht haben: Nicht schon wieder.

Seit knapp zehn Jahren werden die Hochschulen förmlich überrannt. 2007 studierten noch unter zwei Millionen Personen. Nach neun Bestmarken in Serie sind es aktuell 2,806 Millionen. Vorläufigen Berechnungen des Bundesamts zufolge ist im laufenden Wintersemester die Zahl der Immatrikulierten um 48.300 oder 1,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Bis auf Brandenburg, Mecklen...

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