29.11.2016 / Titel / Seite 1

Abschied von Fidel

Kuba weint um den Comandante. Hunderttausende bei Gedenkveranstaltungen. Staatstrauer in vielen Ländern. Peinlichkeiten aus Berlin und Washington

André Scheer

In Kuba haben am Montag die offiziellen Trauerfeiern zum Tod des langjährigen Präsidenten Fidel Castro begonnen. Auf der Plaza de la Revolución, dem Platz der Revolution im Zentrum der Hauptstadt Havanna, bildeten sich lange Schlangen von Menschen, die im José-Martí-Memorial Abschied vom Comandante en Jefe nehmen wollten. In den Hallen unter dem Denkmal für den Nationalhelden José Martí zogen sie schweigend an der Ehrenwache vorbei, die sich neben einem blumengeschmückten historischen Foto von Fidel postiert hatte. Das Bild des Fotografen Alberto Korda zeigt den Comandante 1962 mit Rucksack und Gewehr in der Sierra Maestra. Veteranen der Kubanischen Revolution oder des Einsatzes in Angola trugen ihre im Kampf erworbenen Orden und Medaillen und salutierten vor dem Bildnis.

Ähnliche Szenen gab es überall auf der Insel, denn in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden waren Gedenk­orte eingerichtet worden, an denen die Menschen noch bis zum heutigen Dienstag ...

Artikel-Länge: 3356 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe