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26.11.2016 / Inland / Seite 5

Für Wiederaufbau, gegen Verbote

Proteste am Wochenende: Warum Frankfurter Aktivisten nicht nur für ein Waisenhaus sammeln, sondern auch für die Legalisierung der PKK eintreten

Gitta Düperthal

Die Solidarität mit der Stadt Kobani und der umliegenden Selbstverwaltungsregion Rojava in Nordsyrien ist hierzulande in Gewerkschaften und der Friedensbewegung angekommen. Jedenfalls deutet in Frankfurt am Main vieles darauf hin. Das Thema sei in diesen Bereichen gesetzt, meint Lothar Reininger, Gründungsmitglied des Vereins »Städtefreundschaft Frankfurt-Kobani«. Die Mitglieder waren sich beim Treffen am Donnerstag einig, dass es noch Zeit brauchen werde, das Ziel einer offiziellen Städtepartnerschaft zu verwirklichen, nachdem am 15. November Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Aktiven empfangen hatte.

Gelungen sei es aber, eine spannende gesellschaftliche Debatte zu initiieren, so Reininger. Eine erfolgreiche Spendenkampagne habe mehr als 43.300 Euro für ein Waisenhaus eingebracht. Funktionäre und Mitglieder hätten teils hohe Beträge gezahlt, um Kinder aus der Region zu unterstützen, deren Eltern von der Terrormiliz »Islamischer Sta...

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