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28.11.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

»¡Viva Fidel! ¡Viva la revolución!«

Die Welt nimmt Abschied vom langjährigen kubanischen Präsidenten. Die Bundesregierung schweigt

André Scheer

Wer war Fidel Castro? Diese Frage lässt sich in diesen Tagen leicht beantworten. Es reicht, sich anzuschauen, wer um den langjährigen kubanischen Präsidenten trauert und wer seinen Tod bejubelt.

Auf den Straßen von Miami feierten die Angehörigen der dort ungehindert agierenden antikommunistischen Terrorbanden, und der designierte US-Präsident Donald Trump, der eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen und die unter Barack Obama eingeführte Krankenversicherung wieder abschaffen will, kommentierte: »Fidel Castros Vermächtnis ist eines von Schießkommandos, Diebstahl, unvorstellbarem Leid, Armut und der Verweigerung fundamentaler Menschenrechte.« Dagegen nimmt sich sogar das diplomatische Statement Obamas staatsmännisch aus: »Heute sprechen wir Fidel Castros Familie unser Beileid aus, und unsere Gedanken und unsere Gebete gelten dem kubanischen Volk.« Die Kommunistische Partei der USA erinnerte dagegen an die Leistungen der Kubanischen Revolution wie die Be...

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