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25.11.2016 / Ausland / Seite 6

Dschihadisten profitieren von Hilfe

Aleppo: Humanitäre Unterstützung kam häufig bewaffneten Aufständischen zugute

Karin Leukefeld, Aleppo

Um die Vorwürfe syrischer Oppositioneller zu überprüfen, die Armee zerstöre bei Luftangriffen gezielt Krankenhäuser im von Aufständischen gehaltenen Ostteil von Aleppo, hat der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan de Mistura vorgeschlagen, eine internationale Untersuchungskommission in die Großstadt zu schicken. Der syrische Außenminister Walid Muallem, mit dem de Mistura am Montag und Dienstag in Damaskus zusammengetroffen war, hatte Angriffe auf Krankenhäuser dementiert.

Der Deutschland-Chef der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, Volker Westerbarkey, sprach unterdessen von einem »Ende der Humanität« in Aleppo. »Uns wird verweigert zu helfen – jetzt, wo die medizinische Versorgung nahezu zusammengebrochen ist, sind die Menschen auf sich alleine gestellt«, sagte er der Huffington Post. In Aleppo gebe es keine funtionsfähigen Krankenhäuser mehr. Ärzte seien weitestgehend auf sich alleine gestellt.

Tatsächlich haben rund 30.000 Ärzte und medizinisches F...

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