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23.11.2016 / Ausland / Seite 7

AKW den Stecker ziehen

Schweiz: Wahlberechtigte befinden am kommenden Sonntag über Atomausstieg.

Florian Sieber, Zürich

Die Schweizer Stromversorgung soll künftig ohne Atomkraft auskommen. Das fordert die Vorlage »für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie«, die am kommenden Sonntag den Wahlberechtigten vorgelegt wird. Getragen wird das Anliegen von einem Bündnis aus rund 40 Organisationen, Parteien, Gewerkschaften sowie Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energie tätig sind. Die Initiative sieht vor, dass Atomkraftwerke künftig nach einer maximalen Laufzeit von 45 Jahren abgeschaltet werden müssen. Somit würden die fünf AKW in der Schweiz bis ins Jahr 2029 gestaffelt und ersatzlos vom Netz genommen werden.

Angeführt wird das Begehren von der Grünen Partei (GP), die nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 mehr Tempo in den Atomausstieg bringen wollte. Zwar hatte Energie- und Umweltministerin Doris Leuthard damals den schrittweisen Atomausstieg angekündigt, dennoch blieben bis heute alle fünf AKW in Betrieb. Das, obwohl sich das Alpland laut Kriti...

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