Der Schwarze Kanal
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22.11.2016 / Ausland / Seite 7

Postengerangel in Beirut

Schwierige Regierungsbildung im Libanon. Konflikt um syrische Flüchtlinge

Gerrit Hoekman

Eigentlich wollte der designierte Premierminister des Libanon, Saad Hariri, sein Kabinett bis zum Unabhängigkeitstag am heutigen Dienstag stehen haben. Doch er braucht nun offenbar doch noch etwas mehr Zeit, wie die arabische Tageszeitung Al-Schark Al-Ausat berichtet. Aufgrund des Proporzsystems ist die Regierungsbildung im Libanon traditionell schwierig. Der Staatspräsident ist stets ein maronitischer Christ, der Premierminister ein sunnitischer und der Parlamentssprecher ein schiitischer Muslim. »Früher oder später wird eine Regierung gebildet werden«, hieß es am Montag aus dem Präsidentenpalast.

Weil der Sunnit Hariri mit seiner »Zukunftsbewegung« im Parlament über keine ausreichende Mehrheit verfügt, benötigt er die Unterstützung der anderen Religionsgemeinschaften. Das Gerangel um die besten Ministerposten ist jetzt in vollem Gange. Am Montag morgen trafen sich Präsident Michel Aoun und Hariri zu einem Vieraugengespräch im Baabda-Palast in Beirut, dem...

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