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15.11.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Afrika zunehmend selbstbewusst

Multinationale Konzerne werden auf dem Kontinent stärker zur Kasse gebeten

Georges Hallermayer

Das Pflaster für große multinationale Konzerne in Afrika wird heißer: 12,7 Milliarden US-Dollar (11,8 Milliarden Euro) sollen etwa ein Dutzend Erdölfirmen an Nigeria zahlen. Die Multis, darunter die französische Total, Italiens ENI (bzw. die Filiale AGIP Oil) und die US-Firma Chevron, werden beschuldigt, in den Jahren 2011 bis 2014 ihre Erdölproduktion kleingerechnet zu haben, meldete das französische Wochenmagazin Jeune Afrique bereits am 23. September. Die falschen Berechnungen hätten die Konzessionszahlungen um jene 12,7 Milliarden Dollar vermindert. Wie die nigerianische Zeitung The Vanguard im Sommer berichtete, hatte der Staat am 7. Juni vor dem Hohen Bundesgericht in Lagos Klage erhoben, weil 57 Millionen in die USA exportierte Barrel (Fass; je 159 Liter) Erdöl nicht deklariert worden seien. Das hat offenbar Methode.

Der Bericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) von 2015 hatte sich bereits grundsätzlich den falschen Rechnungen im ...

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