11.11.2016 / Inland / Seite 8

»Tierproduktion ist ein globales Problem«

In Hannover wollen Aktivisten gegen die Messe »Euro-Tier« und industrielle Mast demonstrieren. Gespräch mit Friederike Schmitz

John Lütten

Kommende Woche findet in Hannover die »Euro-Tier« statt, eine von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft veranstaltete internationale Fachmesse. Gegen die demonstrieren Sie an diesem Sonnabend unter dem Motto »Tierproduktion stoppen! Klima retten!« Wieso?

Die »Euro-Tier« ist mit über 2.500 Ausstellern aus fast 60 Ländern eine der wichtigsten Messen in diesem Bereich und nennt sich selbst »Leitmesse für Tierhaltungsprofis«. Sie ist ein zentrales Forum der Industrie und ihrer Lobbyisten, dient dem Austausch und der Vernetzung. Das nehmen wir zum Anlass, auf die zerstörerischen Folgen der globalen Tierproduktion aufmerksam zu machen. Denn sie steht nicht nur für die massenhafte Gewalt gegen Tiere, für prekäre Arbeit und Menschenrechtsverletzungen, sondern ist mitverantwortlich für den Klimawandel, Artensterben und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.

Sie wollen vor allem »den fatalen Zusammenhang von Klimawandel und Tierausbeutung« in den Fokus rücken.

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