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05.11.2016 / Ausland / Seite 6

Unsicherheit in Kolumbien

Regierung und FARC verhandeln Anpassung des Friedensvertrags. Gespräche mit ELN weiter ausgesetzt

Jan Ronahi

In Havanna haben am Freitag neue Gespräche zwischen Vertretern der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla begonnen. Bei diesen soll diskutiert werden, wie der zwischen beiden Seiten ausgehandelte Friedensvertrag angepasst werden kann, nachdem dieser am 2. Oktober in einem Referendum knapp abgelehnt worden war. Vertreter von Staatschef Juan Manuel Santos hatten sich daraufhin mit führenden Vertretern des »Nein«-Lagers um Expräsident Álvaro Uribe getroffen und deren Forderungen aufgenommen. Diese sollen nun den Repräsentanten der Guerilla vorgelegt werden.

Unklar ist noch, wie ein verändertes Dokument dann verabschiedet werden soll. Während eines Staatsbesuchs in Großbritannien nannte Santos am Mittwoch drei Optionen: ein weiteres Referendum, eine Abstimmung im Parlament oder eine Befragung der mehr als 1.100 Gemeinden Kolumbiens, die ihren jeweiligen Beschluss in »offenen Ratssitzungen« treffen könnten.

Derweil ist auch nicht absehbar, wann die »öff...

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