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22.10.2016 / Inland / Seite 8

»Der Kampf gegen rechts ist nicht gewonnen«

»Ewiggestrige« mobilisieren gegen die Gleichstellung ­unterschiedlicher Lebensweisen. Ein Gespräch mit Ulrich Wilken

Markus Bernhardt

Am 30. Oktober will der Zusammenschluss »Demo für alle« in Wiesbaden unter anderem gegen »Sexualisierung unserer Kinder« aufmarschieren. Wer steckt dahinter?

»Demo für alle« ist eine homofeindliche Protestbewegung der Ewiggestrigen, die wir unter anderem von früheren Aufmärschen in Baden-Württemberg zur Genüge kennen. Wir haben erlebt, was sich dort zusammenrottet. Wenn sich AfD und klerikale Faschisten zusammentun, propagieren sie eine frauenfeindliche Ideologie, ein antiquiertes Bild des Zusammenlebens, den Rollback in den Mief der 1950er Jahre. Diese Bewegung hat durchaus gute Verbindungen in die CDU, wo ihre Sprecherin Hedwig von Beverfoerde Mitglied ist. Garniert wird das Ganze außerdem mit Antiislamhetzern und Antiflüchtlingspropaganda.

Die Richtlinien der »schwarz-grünen« hessischen Landesregierung, die die »Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen« zum Ziel des Schulunterrichts erklärt, sind seit letztem Monat...

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